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Pflanzen und Photovoltaik bilden ein perfektes Doppel
Solarmodule können direkt auf dem bepflanzten Dach installiert werden
Bild Nr. 6696, Quelle: Bundesverband GebäudeGrün e.V. / BHW Bausparkasse
Ein grünes Dach sorgt in heißen Monaten für ein kühles Mikroklima rund ums Haus. Der kleine Garten auf dem Gebäude verbessert die Luftqualität, fängt Regenwasser auf und bietet Lebensraum für Vögel und Insekten. Zusätzlich eine PV-Anlage zu montieren, ist eine gute Idee, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind.
Profis beauftragen
Das Dach sollte nicht stärker als fünf Grad geneigt sein, damit die Kombination funktioniert. Und die Statik muss das Gewicht auch tragen können. Eine Dachfläche von 18 Quadratmetern braucht es mindestens. „Die PV-Anlage kann man direkt auf der Grünfläche installieren“, sagt Holm Breitkopf von der BHW Bausparkasse. „Das sollten Fachfirmen übernehmen, um auch die Wartung und Gewährleistung sicherzustellen.“
Kühleffekt
Die Anlage auf einem Gründach zu montieren, hat Vorteile. Wenn sich Anlagen in der Sonne auf bis zu 90 Grad aufheizen, reduziert sich die Stromausbeute. Die Vegetation wirkt kühlend, zudem bindet sie Feinstaub. Der Effekt: Die PV-Module verschmutzen weniger und die Umgebungstemperatur ist niedriger – die Strom-Erträge fallen höher aus. Sogar die Lebensdauer der Dacheindeckung verlängert sich.
Fördermittel
Für eine einfache extensive Dachbegrünung können Hausbesitzer – je nach Ausgestaltung – mit Kosten von etwa 23 Euro pro Quadratmeter rechnen. Für jedes Kilowatt Leistung einer PV-Anlage sind zwischen 1.200 und 1.800 Euro zu veranschlagen. „Fördermittel können die Finanzierung leichter machen“, so der Experte von BHW. Viele Städte und Kommunen bezuschussen eine Dachbegrünung. Und für die PV-Anlage kann man, unter bestimmten Bedingungen, über das KfW-Förderprogramm 270 „Erneuerbare Energien“ einen zinsgünstigen Kredit bekommen.